Tanztherapie

„Tanz ist die verborgene Sprache der Seele.“
Martha Graham

Tanztherapie ist eine bewegungsorientierte und kreative Form der Körperpsychotherapie. Auf Grundlage eines ganzheitlichen Menschenbildes integriert sie körperliche, emotionale, psychische, kognitive sowie soziale Prozesse.

Körperlich-sinnliches Erleben bildet den Ansatzpunkt tanztherapeutischer Prozesse. Der Weg über den Körper ermöglicht Zugang zu Gefühlen und Themen, die verbal schwer greifbar sind und erlaubt, diese unmittelbar auszudrücken. Wir kommen spürbar in Kontakt mit bewussten und unbewussten Persönlichkeitsanteilen, können diese erkunden und lernen, sie anzunehmen und die eigene Lebensgeschichte behutsam zu verarbeiten.

Meine Aufgabe als Therapeutin verstehe ich darin, dir einen sicheren Raum anzubieten, in dem du wagen kannst, dich anzunehmen und eine liebevolle Beziehung mit dir selbst einzugehen. Ich bin überzeugt, dass du dann klarer spürst, was du willst und wie du das verwirklichen kannst. Mir ist es ein Anliegen, dich solidarisch dabei zu begleiten, dein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Therapie einzeln

In der Einzelarbeit blicken wir individuell auf aktuell bewegende Themen und erkunden, welche Formen der Bearbeitung, Begleitung und Bewegung gerade weiterhelfen.

Preise und Rahmen

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Gruppenangebote

Eine feste Gruppe bietet einen sicheren Rahmen, um sich mit den eigenen Themen zu erleben, zu zeigen und sich gegenseitig zu unterstützen.

09. November – 21. Dezember 2021
Licht und Schatten tanzen
wöchentliche Tanztherapiegruppe
(genaue Infos folgen…)

Wofür eignet sich Tanztherapie?

Grundsätzlich lassen sich mit Tanztherapie alle Prozesse begleiten, die in anderen Formen der Psychotherapie auch Platz finden. Ich finde sie allerdings besonders hilfreich, weil sie mehr Ebenen des Menschseins einbezieht als klassische Gesprächstherapie und damit eine tiefgreifende Transformation und ganzheitliche Entwicklung ermöglicht. Außerdem bietet Tanztherapie Raum für kreativen Selbstausdruck, sie öffnet den Zugang zum unterbewussten (Lösungs-)Wissen des Körpers und hilft auch dann weiter, wenn Reden allein gerade nicht reicht.

Zu folgenden Themen kann ich dich begleiten:

  • akute oder wiederkehrende seelische Belastungen
  • Stress, innere Unruhe, Anspannung
  • depressive Stimmungen
  • Ängste
  • herausfordernde Lebensereignisse (Abschied, Umbrüche, Verluste, Neuorientierung)
  • Beziehungsgestaltung
  • psychosomatische Symptome
  • Unzufriedenheit
  • dissoziative Symptome
  • Wunsch nach Zuhausefühlen im eigenen Körper
  • Erschöpfung
  • Herausforderungen im Zusammenhang mit geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung

Diese Methoden wende ich in meiner Arbeit an:

  • Tanz- und Ausdruckstherapie
  • Systemische Therapie
  • Laban-/Bartenieff-Bewegungsstudien, Bartenieff Fundamentals
  • gesprächstherapeutische Ansätze
  • Achtsamkeitsübungen
  • Malen, Schreiben, Arbeit mit Objekten
  • Arbeit mit Atem und Stimme
  • Arbeit mit inneren Anteilen und inneren Kindern
  • Kontaktimprovisation, Tango, BalFolk

Wichtiger Bestandteil des tanztherapeutischen Arbeitens ist zudem das begleitende, reflektierende Gespräch. Erst durch Verbalisierung kommen Prozesse auch auf kognitiver Ebene ins Bewusstsein. Das ist nötig, um die Bewegungserfahrungen aktiv in deine Lebensgestaltung einfließen lassen zu können.

 

Tanzen zu können ist für eine Therapie übrigens nicht nötig. Obwohl… Ich finde, dass Atmen schon Tanz ist – im Körper bewegen sich dabei permanent Lunge, Zwerchfell, Herz und noch andere Organe in einer Art innerkörperlichen Kontaktimprovisation. Und auch während du scheinbar unbewegt stehst, stellen große und kleine Muskeln permanent dynamisch dein Gleichgewicht her. All das verstehe ich schon als Tanz. Und von da aus darf einiges an Bewegung dazukommen. Muss aber nicht.

Therapieablauf und Dauer

Zu Beginn klären wir in einem Erstgespräch, worum es dir geht und was du erreichen möchtest. In den darauffolgenden Treffen steigen wir in ein tieferes Verständnis deines Anliegens ein, erforschen Lösungsschritte und erkunden, wie du sie umsetzen kannst. Wie lange es dauert, bis sich dieser Prozess für dich stimmig abgeschlossen anfühlt, wird sich zeigen. Manchmal sind dafür einige wenige Sitzungen nötig, manchmal braucht es mehr Zeit – ich unterstütze dich gern darin, Geduld mit dir zu haben, deiner Entwicklung die nötige Zeit zu geben. Die Häufigkeit, Abstände und Dauer der Termine können wir individuell gestalten und nach deinen aktuellen Bedürfnissen ausrichten.

 

Foto von Motoki Tonn
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